Dagmar Vogt
Künstlerisches Statement
„Helena“ galt als die schönste Frau ihrer Zeit.
Ihre Schönheit soll so groß gewesen sein, dass jeder Mann, der Helena sah, sie besitzen wollte.
Die schöne Helena, gefangen in einem Stereotyp, reduziert auf ihre Schönheit?
DAVOs Skulptur zeigt eine makellos schöne Frau mit einem nachdenklichen, schon fast traurigen Gesichtsausdruck. Der Betrachter mag sich fragen was Helena auf der Seele lastet, sollte sie sich doch an ihrer eigenen Schönheit erfreuen.
Die angedeuten Flügel – Freiheit oder Ohnmacht? Die Beine – Selbstbewußtsein oder Gefangenschaft?
Mit dieser Ambivalenz schuf DAVO eine außergewöhnliche Skulptur die weit mehr als reine Schönheit verkörpert.
Die idealisierende Anatomie verbunden mit der Symbolik des verwurzelten, starren und dem Drang nach Freiheit und Leichtigkeit, fordert geradezu eine intensivere Auseinandersetzung mit „Helena“.
Vita
- Mitglied im Künstlerverein Malkasten Düsseldorf (KVM)
- Mitglied der Jury des Ennepe-Ruhr Kunstpreises
- Akademische Ausbildung in Malerei bei Prof. Markus Lüpertz und Bildhauerei bei Mathias Lanfer, Meisterschüler von Tony Cragg
- 1. und 2. Staatsexamen in den Fächern Kunst und Geschichte
- Künstlerische Ausbildung an der Hochschule in Dortmund bei Prof. Kampmann und Prof. Schubert
- Lebt und arbeitet in Herdecke und im Allgäu
2026 Skulpturenplatz (100qm), Art Karlsruhe
2025 One-Artist-Show, Art Karlsruhe
2025 Skulpturen Schau! Weikersheim
2023 Skulpturen-Triennale Bingen
2021 Nominierung ART-FIGURA, Schwarzenberg
2020 Nomimierung: Spätelese-Reiters im Schlosshof des Stadtschlosses Fulda
2018 1.Preis Kitz Award für Skulpturen, Kitzbühel, Österreich
2017 nominiert zum Rhine Art Prize, Bonn
2016 Nominierung für den Wilhelm-Morgner-Simplizissimus-Kunstpreis
2015 Artist in Residence, St.Christoph am Arlberg, Österreich














