Künstlerisches Statement
»Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur. Wer sie heraus kann reißen, der hat sie.«, sagte Dürer. Ein Künstler der Renaissance wie Dürer ist für mich Inspiration, die Dinge genauer zu betrachten: am Wegesrand, im Wald. Dabei entwickelt sich ein Dialog in der Betrachtung, auch zwischen Natur und Kunstgeschichte, was ich als gute Reflexion meiner wahrnehmbaren Welt um mich herum erlebe.
Auf der Suche nach versteckten Bedeutungen in der Natur transformiere ich geheimnisvolle Motive, wie aus einer Zeit, als sich Kunst und Wissenschaft im Renaissancegedanken verknüpften. Hinter Ereignissen der sichtbaren und alltäglichen Welt existiert für mich spürbar auch eine Ebene des Verborgenen. Es ist mir ein Anliegen, diese „Welt im Verborgenen“ als Spiegel des Großen-Ganzen zu visualisieren.
Kunst ist Gedächtnis, wir verstehen unsere Welt erst, wenn wir sie genau betrachten. Wir erspüren, wohin wir gehören und wie wir in dieser Welt verankert sind.
Petra Maria Mühl
1965 geboren in Hannover
1980–84 Mitglied Studio für Neue Musik, Leitung: José Luis de Delás
1984 Abitur / Praktikum Theaterwerkstätten der Bühnen der Stadt Bonn
1985–88 Schule für Gestaltung Basel, Schweiz, Schwerpunkt Fläche & Farbe bei Moritz Zwimpfer
1988–95 Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Diplomstudium Freie Kunst, Schwerpunkt Dreidimensionales Bild bei Klaus Staudt
Förderpreis der Futura AG Wiesbaden
Johannes-Mosbach-Stipendium Offenbach am Main
Preisträgerin Stiftung CITOYEN, Frankfurt/Main, Projekt HAUSWANDPOESIE [mit Anja Hantelmann] und seit 2023 Förderprojekt der Stiftung CITOYEN
Arbeitsstipendium der Hessischen Kulturstiftung Wiesbaden
Seit 1995 Installation, Objekt, Fotografie zu meinen Themenwelten:
Labor der Erinnerung, Dürer-Dialoge, Magische Natur
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Studienreisen nach Italien, Arbeiten vertreten in öffentlichen und privaten Sammlungen
Lebt und arbeitet in Offenbach am Main












